21. Juli 2012

DubFX in Berlin

Berlin (aus der S-Bahn)

Ich war für eine Kurztrip in Berlin und habe mir mit einem guten Freund das Konzert von Dub FX im legendären SO36 in Berlin-Kreuzberg angeschaut. Ich war das erste mal in dem Laden, der mich aber schon so lange begleitet. Ich war auf so vielen Konzerten von Bands in Hamburg, die in Berlin eben in dem Laden an der Oranienstraße gespielt haben.

Die EinMannVorBand: Konrad Küchenmeister

Erstmal war aber der VorAct dran: Konrad Küchenmeister! Er selber beschreibt seine Musik so: "In dieser Show spiele ich nacheinander verschiedene Instrumente wie Gitarre, Bass, Melodika, Mundharmonika, Beatbox, Shaker, Didgeridoo, Milchschaeumer, Djembe, Flasche und Gesang in eine Loopstation ein. Die Loopstation versetzt alles Eingespielte in eine Endlosschleife und erzeugt damit einen Klang, den man normalerweise nur von ganzen Bands gewohnt ist. Der Spass an der Musik und am jammen stehen dabei an erster Stelle" Es hat wirklich Spaß gemacht sich das treiben anzuschauen. Leider konnte man die Loopstation von weiter hinten nicht sehen und es fehlte ein wenig das Staunen.

Dub Fx zusammen mit Flower Fairy

Dann kam DubFX auf die Bühne. Alles fing etwas ruhig an und es brauchte etwas bis ich mich auf das gehampel auf der Bühne eingestellt hatte. Mit der Zeit wurde es besser und schneller. Den meisten hat es scheinbar auch gefallen. Genossen habe ich das Konzert aber auf alle Fälle. Mir fehlte zwar immer wieder das experimentelle, die andere Instrumente oder auch das Spontane was man aus den Videos kennt. Insgesamt war es aber ein super Abend und auch ein geiles Konzert! (Nur eben etwas anders als gedacht)


War ein wenig über die Feuerzeuge überrascht... (Kuschelrockfeeling)

Die Fahrt nach Berlin hat sich auf alle Fälle gelohnt, auch wegen dem Besuch mit lieben Menschen auf der Ausstellungseröffnung von Simon Czapla. Aber da gibt es bessere Bilder und Text auf dem Blog "Juten Tach Berlin" von der großartigen Dino Van Saurier. 



Ein kleine Geschichte noch am Rande: "S-Bahn fahren in Berlin". Jeder Berliner verdreht jetzt die Augen, aber scheinbar haben die Berliner gelernt mit dem Chaos umzugehen. Ich stehe also am Ostkreuz und warte auf die Bahn. Auf die Durchsage, dass die Bahn sich um wenige Minuten verspäten wird, kam nur die Antwort von einem Herrn hinter mir "Hauptsache sie fährt überhaupt"!

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