24. September 2013

Partizipia 2013 im d-52. in Düsseldorf


Ich, mein Sofa und "William S. Burroughs - Naked Lunch"

Vor einiger Zeit habe ich in der Zeitung "atelier" eine Ausschreibung gelesen, die eher wie ein Aufruf klang und genau das wohl auch sein wollte. Sie wollen einen Kunstpreis vergeben, aber anders als sonst. Ich war sehr begeistert, weil mir Kunstpreise immer ein wenig Suspekt waren und sind (auch wenn ich jedem Künstler einen Preis gönne). Aber darum geht es eben, eine subjektive Wahl eines Kunstwerkes führt zu einem höheren Preis und damit zur "Wertsteigerung" des Künstlers. Das gönnt man diesem, aber sind die anderen schlechter? "Besser", "Schlechter" usw. sind sowiso Bezeichnungen die in der Kunst etwas schräg anmuten. Ist es dann Glück, dass man dem Juroren gefällt? Ist das der Maßstab? Hat jemand schonmal die Kriterien gesehen, nach dem ein Kunstpreis vergeben wird? Wohl nicht, weil es eben auch eigentlich nicht geht und immer ein subjektiver Vorgang ist! Ein Konflikt der sich im Kreise dreht. Daher musste ich diesem "Aufruf" vom d-52. raum für zeitgenössische kunst aus Düsseldorf einfach folgen. Er spielt genau mit dieser schrägen Kombination aus "Kunst", "Kunstpreis" und "Wertsteigerung".
Die Ausstellung zu Partizipia II fand nun letztes Wochenende statt. Ein paar Bilder gibt es auf der Facebookseite vom d-52.
Thema der Ausschreibung war das Sofa! Das Sofa als beliebter Ort über dem Bilder hängen. Ich habe mich im Atelier mit dem grünen Sofa und meinem "William S. Burroughs - Naked Lunch" abgelichtet.

mein erster Erster Preis



Ausstellungsflyer


Kommentare:

  1. Jetzt erst gesehen, aber danke für den Beitrag. Wenn ich darf verlinke ich diesen über unseren Blog.

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  2. Hallo Bianca, natürlich könnt Ihr das gerne verlinken! Freu mich sogar darüber! Beste Grüße René

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